• Samstag, 06. Mai 2023<br/> 11.00 Uhr Coesfeld<br/><br/> Orgelkonzert

    Samstag, 06. Mai 2023
    11.00 Uhr Coesfeld

    Orgelkonzert

    Orgelmusik zur Marktzeit Samstag 06. Mai 2023, 11.00 Uhr Richard Wagner Feuerzauber' (1813-1883) (Orgelbearbeitung: Rudolf Innig) Robert Schumann Vier Skizzen op. 58 (1810-1856) Nicht schnell Nicht schnell Lebhaft Allegretto Anton Bruckner Drei Stücke für Orchester WAB 97 (1824-1896) Moderato Andante Andante con moto (Transkription für Orgel von Rudolf Innig, 2018) Rudolf Innig Fantasie über eine Improvisationsskizze (*1947) von Anton Bruckner Rudolf Innig, Orgel (www.rudolf-innig.de)

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  • Sonntag, 21. Mai 2023<br/> 18.00 Uhr Lüdinghausen<br/><br/> Orgelkonzert

    Sonntag, 21. Mai 2023
    18.00 Uhr Lüdinghausen

    Orgelkonzert

    St. Felicitas Lüdinghausen Sonntag, 21. Mai, 18.00 Uhr Programm Johannes Brahms Präludium und Fuge g-Moll (1864) (1685–1750) Robert Schumann Vier Skizzen op. 58 (1845) (1810-1856) Nicht schnell und sehr markiert Nicht schnell und sehr markiert Lebhaft Allegretto Richard Wagner 'Feuerzauber' aus 'Die Walküre' (1813-1883) (Orgeltranskription von Rudolf Innig, 2022) Karl Waldeck Fantasie g-Moll nach einem Thema von (1841-1905) Anton Bruckner (1867) Orgel-Fantasie über Motive aus Beethovens Sinfonie Nr. 5 c-Moll, dem Andenken Anton Bruckners gewidmet (1903) Rudolf Innig Fantasie über eine Improvisationsskizze (*1947) von Anton Bruckner (2021) Rudolf Innig, Orgel (www.rudolf-innig.de)

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  • Samstag, 3. Juni 2023<br/> 20.00 Uhr Norderney, Ev. Inselkirche<br/><br/>

    Samstag, 3. Juni 2023
    20.00 Uhr Norderney, Ev. Inselkirche

    Evangelische Kirche Norderney Samstag, 3. Juni 2023 Programm Johannes Brahms Präludium und Fuge g-Moll (1864) (1685–1750) Robert Schumann Vier Skizzen op. 58 (1845) (1810-1856) Nicht schnell und sehr markiert Nicht schnell und sehr markiert Lebhaft Allegretto Karl Waldeck Fantasie g-Moll nach einem Thema von (1841-1905) Anton Bruckner (1867) Orgel-Fantasie über Motive aus Beethovens Sinfonie Nr. 5 c-Moll Dem Andenken Anton Bruckners gewidmet (1903) Richard Wagner 'Feuerzauber' aus 'Die Walküre' (1870) (1813-1883) (Transkription von Rudolf Innig, 2022) Anton Bruckner Drei frühe Orchesterstücke WAB 97 (1862) (1824-1896) Moderato Andante Andante con moto (Transkription von Rudolf Innig, 2018) Rudolf Innig Fantasie über eine Improvisationsskizze (*1947) von Anton Bruckner (2021) Rudolf Innig, Orgel (www.rudolf-innig.de)

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  • Sonntag, 16. Juli 2023<br/> 18.00 Uhr Bielefeld, Neustädter Marienkirche<br/><br/> Orgelkonzert

    Sonntag, 16. Juli 2023
    18.00 Uhr Bielefeld, Neustädter Marienkirche

    Orgelkonzert

    Anton Bruckner und seine Zeit Programm Johannes Brahms Präludium und Fuge g-Moll (1857) (1833–1897) Robert Schumann Vier Skizzen op. 58 (1845) (1810-1856) Nicht schnell und sehr markiert Nicht schnell und sehr markiert Lebhaft Allegretto Richard Wagner 'Feuerzauber' aus 'Die Walküre' (1869) (1813-1883) (Transkription für Orgel von Rudolf Innig, 2022) Anton Bruckner Drei Orchesterstücke WAB 97 (1862) (1824-1896) Moderato Andante Andante con moto (Transkription für Orgel von Rudolf Innig, 2018) Felix Mendelssohn Sonate f-Moll op. 65 Nr. 1 (1844) (1809–1847) Allegro moderato e serioso Adagio Andante recitativo Allegro assai vivace Rudolf Innig, Orgel (www.rudolf-innig.de)

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  • Freitag, 28. Juli 2023<br/> 20.00 Uhr Lüneburg<br/><br/> Orgelkonzert

    Freitag, 28. Juli 2023
    20.00 Uhr Lüneburg

    Orgelkonzert

    Programm Johannes Brahms Präludium und Fuge g-Moll (1864) (1633–1897) Robert Schumann Vier Skizzen op. 58 (1845) (1810-1856) Nicht schnell und sehr markiert Nicht schnell und sehr markiert Lebhaft Allegretto Felix Mendelssohn Sonate D-Dur op. 65 Nr. 5 (1844) (1809–1847) Andante (Choral) Andante con moto Allegro Anton Bruckner Drei Orchesterstücke WAB 97 (1862) (1824-1896) Moderato Andante Andante con moto (Transkription für Orgel von Rudolf Innig, 2018) Rudolf Innig Fantasie über eine Improvisationsskizze (*1947) von Anton Bruckner (2021) Rudolf Innig, Orgel (www.rudolf-innig.de)

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Orgelkonzert St. Nicolai Lüneburg

 Freitag, 28. Juni 2023, 20.00 Uhr

 

 Programm

 

Johannes Brahms                 Präludium und Fuge g-Moll (1864)

(1633–1897)                          

 

Robert Schumann                 Vier Skizzen op. 58 (1845)

(1810-1856)                             Nicht schnell und sehr markiert

                                              Nicht schnell und sehr markiert

                                              Lebhaft

                                              Allegretto

 

Felix Mendelssohn               Sonate D-Dur op. 65 Nr. 5 (1844)

(1809–1847)                            Andante (Choral)

                                              Andante con moto

                                              Allegro

 

Anton Bruckner                    Drei Orchesterstücke WAB 97 (1862)

(1824-1896)                            Moderato

                                             Andante

                                             Andante con moto

                                            (Transkription für Orgel von Rudolf Innig, 2018)

 

Rudolf Innig                          Fantasie über eine Improvisationsskizze

(*1947)                                   von Anton Bruckner (2021)

 

Rudolf Innig, Orgel

(www.rudolf-innig.de)

Gedanken zur Musik

Anders als heute war Anton Bruckner zu seiner Zeit nicht als Symphoniker, sondern als Organist bekannt. Seit seinem 21. Lebensjahr (1845) war er als Organist tätig, zunächst im Augustiner-Stift in St. Florian, (wo er nach dem frühen Tod seines Vaters 1837 als Chorknabe aufgenommen worden war), ab 1855 am Dom in Linz und schließlich ab 1869 mit dem Titel k.u.k. Hoforganist in Wien. Internationale Anerkennung erlangte er besonders durch seine Improvisationskunst auf der Orgel. Umso erstaunlicher ist es, dass Anton Bruckner im Vergleich zu anderen auch als Organisten bekannten Komponisten wie Mendelssohn, Rheinberger, Franck, Fauré u.a. nur einige wenige, marginale Stücke für 'sein' Instrument schrieb. Mit Sicherheit wäre er heute der bedeutendste Komponist sinfonischer Orgelmusik des 19. Jh. im deutschsprachigen Raum, wenn er seine monumentalen Sinfonien nicht für Orchester, sondern für Orgel geschrieben hätte. Gleichwohl sind die Spuren des vom Orgelspiel und Orgelklang her inspirierten Schöpfers in seinen frühen sinfonischen Werken deutlich erkennbar.

Bis zu seiner Berufung als Organist am Dom in Linz hatte Bruckner in St. Florian bereits über 30 Werke geistlicher Musik komponiert, darunter ein Magnificat, ein Requiem und eine Missa solemnis, jeweils für Soli, Chor und großes Orchester. Im Jahre 1855 begann er neben seiner zeitintensiven Organistentätigkeit ein 'Fernstudium' in Harmonielehre und Kontrapunkt bei dem angesehenen Wiener Theoretiker Simon Sechter, das insgesamt sechs Jahre dauerte. Danach lernte Bruckner in Linz den 10 Jahre jüngeren Kapellmeister Otto Kitzler kennen, der ihm die entscheidenden Impulse in der freien Komposition sinfonischer Orchesterwerke vermittelte. Auf der Basis verschiedener Kompositions- und Formenlehren ging es im Unterricht bei Kitzler zunächst um Übungen im Periodenbau und der zwei- bzw. dreiteiligen Liedform, dann um Liedkompositionen, Variationssätze, ein Streichquartett, Studien zur Instrumentation sowie Ende 1862 die vier Orchesterstücke (WAB 96 und 97), Bruckners erste Werke für großes Sinfonieorchester. Der knapp zweijährige Unterricht bei dem befreundeten Kitzler endete im Frühjahr 1863 mit der Ouvertüre g-Moll (WAB 98) und der Sinfonie f-Moll (WAB 99).                                                                                                                                                                                                                                                                            (www.rudolf-innig.de)