• Samstag, 01. August 2020<br/> 11.00 Uhr Coesfeld St. Jakobi- Kirche<br/><br/> Orgelkonzert

    Samstag, 01. August 2020
    11.00 Uhr Coesfeld St. Jakobi- Kirche

    Orgelkonzert

    Samstag 01. August 2020, 11.00 Uhr Sinfonische Musik von Anton Bruckner und Richard Wagner Rudolf Innig (Bielefeld) Programm Anton Bruckner Drei frühe Orchesterstücke (1862) (1824-1896) Moderato Andante Andante con moto (Transkription für Orgel von Rudolf Innig, 2018) Richard Wagner Feuerzauber (aus 'Die Walküre') (1811–1881) (Transkription für Orgel von James Rogers, 1908) Anton Bruckner Sinfonie f-Moll (1863) (Transkription für Orgel von Rudolf Innig, 2018) daraus: Scherzo: Schnell Finale: Allegro Rudolf Innig, Orgel Anders als heute war Anton Bruckner zu seiner Zeit nicht als Symphoniker, sondern vor allem als Organist bekannt. Mit 24 Jahren (1848) wurde er zum Stiftsorganisten des Augustinerklosters in St. Florian ernannt, wo er zuvor nach dem frühen Tod seines Vaters 1837 als Chorknabe aufgenommen worden war. Ab 1855 war er Organist am Dom in Linz, schließlich ab 1869 mit dem Titel 'k.u.k. Hoforganist' in Wien. Internationale Anerkennung erlangte er vor allem durch seine Improvisationen auf der Orgel, bei denen er oft mit Fantasien u.a. über Themen von Georg Friedrich Händel, Richard Wagner oder aus seinen eigenen Sinfonien glänzte. Seit seiner Kindheit war Anton Bruckner mit der großen Orgel in der Stiftskirche St. Florian vertraut, mit der er sich zeit seines Lebens -und darüber hinaus- verbunden fühlte. Mit 78 Registern und vier Manualen war sie damals die bedeutendste in der gesamten Donaumonarchie. Für 'sein' Instrument schrieb Anton Bruckner jedoch nur wenige, unbedeutende Stücke, seine monumentalen Sinfonien widmete er dem sinfonischen Orchester, nachdem er mit immensem Fleiß die dazu erforderliche Kompositions- und Instrumentationstechnik studiert hatte. Trotz seiner zeitintensiven Organistentätigkeit am Dom in Linz nahm Bruckner ein sechsjähriges 'Fernstudium' in Harmonielehre und Kontrapunkt bei dem angesehenen Theoretiker Simon Sechter in Wien auf, das er im November 1861 mit einer Prüfung abschloss. Kurz danach folgten weitere Studien bei dem 10 Jahre jüngeren Linzer Theaterkapellmeister Otto Kitzler in der freien Komposition, die ihm die entscheidenden Impulse zur Komposition sinfonischer Orchesterwerke vermittelten. Das erst 2014 veröffentliche Kitzler-Studienbuch zeichnet diese Entwicklung auf 326 Seiten mit handschriftlichen Übungen, Skizzen und Kompositionen Bruckners nach. Der zweijährige Unterricht bei dem befreundeten Kitzler endete im Frühjahr 1863 mit Bruckners ersten sinfonischen Werken, den Orchesterstücken (WAB 96 und 97), der Ouvertüre g-Moll (WAB 98) und der Sinfonie f-Moll (WAB 99, in denen die Spuren des vom Orgelspiel und Orgelklang her inspirierten Schöpfers erkennbar sind. Ein weiteres Schlüsselerlebnis für Bruckners musikalische Entwicklung war die Erstaufführung des Tannhäuser von Richard Wagner in Linz im Februar 1863, an der Bruckner mit der Einstudierung des Pilgerchores beteiligt war. Sie legte den Grundstein für seine anhaltende Bewunderung der Werke Wagners (Meister aller Meister), vor allem der Harmonik Wagners, die für seine eigenen sinfonischen Werke zum Vorbild wurde. Der amerikanische Organist und Komponist James Rogers (1857–1940) war nach seinem Studium in Berlin und Paris in Cleveland tätig. Bekannt wurde er in den USA besonders durch seine Orgeltranskriptionen, deren interessanteste die des Feuerzaubers ist. Die ergreifende Schlussszene der Walküre hat Rogers in genauer Kenntnis der Musik wie auch der klanglichen Möglichkeiten der Orgel bearbeitet. (www.rudolf-innig.de)

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  • Sonntag, 09. Augusr 2020<br/> 18.00 Uhr Bielefeld, Neustädter Marienkirche<br/><br/> Orgelkonzert

    Sonntag, 09. Augusr 2020
    18.00 Uhr Bielefeld, Neustädter Marienkirche

    Orgelkonzert

    Neustädter Marienkirche Bielefeld Sonntag, 30. August 2020, 18.00 Uhr Programm Anton Bruckner/ 'Festmusik' Rudolf Innig Fantasie nach einer Improvisationsskizze von Anton Bruckner (1890) Richard Wagner 'Feuerzauber' aus Die Walküre (1870) (1811 – 1881) (Transkription für Organ von James Rogers, 1908) Anton Bruckner Sinfonie f-Moll (1863) (1824–1896) Allegro molto vivace Andante molto Scherzo (Schnell) Finale (Allegro) (Transkription für Orgel von Rudolf Innig, 2018) Rudolf Innig, Orgel Gedanken zur Musik Anders als heute war Anton Bruckner zu seiner Zeit nicht als Symphoniker, sondern vor allem als Organist bekannt. Mit 24 Jahren (1848) wurde er zum Stiftsorganisten des Augustinerklosters in St. Florian ernannt, wo er zuvor nach dem frühen Tod seines Vaters 1837 als Chorknabe aufgenommen worden war. Ab 1855 war er Organist am Dom in Linz, schließlich ab 1869 mit dem Titel 'k.u.k. Hoforganist' in Wien. Internationale Anerkennung erlangte er vor allem durch seine Improvisationen auf der Orgel, bei denen er oft mit Fantasien u.a. über Themen von Georg Friedrich Händel, Richard Wagner oder aus seinen eigenen Sinfonien glänzte. Seit seiner Kindheit war Anton Bruckner mit der großen Orgel in der Stiftskirche St. Florian vertraut, mit der er sich zeit seines Lebens -und darüber hinaus- verbunden fühlte. Mit 78 Registern und vier Manualen war sie damals die bedeutendste in der gesamten Donaumonarchie. Für 'sein' Instrument schrieb Anton Bruckner jedoch nur wenige, unbedeutende Stücke, seine monumentalen Sinfonien widmete er dem sinfonischen Orchester, nachdem er mit immensem Fleiß die dazu erforderliche Kompositions- und Instrumentationstechnik studiert hatte. Trotz seiner zeitintensiven Organistentätigkeit am Dom in Linz nahm Bruckner ein sechsjähriges 'Fernstudium' in Harmonielehre und Kontrapunkt bei dem angesehenen Theoretiker Simon Sechter in Wien auf, das er im November 1861 mit einer Prüfung abschloss. Kurz danach folgten weitere Studien bei dem 10 Jahre jüngeren Linzer Theaterkapellmeister Otto Kitzler in der freien Komposition, die ihm die entscheidenden Impulse zur Komposition sinfonischer Orchesterwerke vermittelten. Das erst 2014 veröffentliche Kitzler-Studienbuch zeichnet diese Entwicklung auf 326 Seiten mit handschriftlichen Übungen, Skizzen und Kompositionen Bruckners nach. Der zweijährige Unterricht bei dem befreundeten Kitzler endete im Frühjahr 1863 mit Bruckners ersten sinfonischen Werken, den Orchesterstücken (WAB 96 und 97). der Ouvertüre g-Moll (WAB 98) und der Sinfonie f-Moll (WAB 99). Am 15. Februar 1863, zwei Tage nach der Linzer Erstaufführung des Tannhäuser, an der Bruckner mit der Einstudierung des Pilgerchores beteiligt war, begann er mit der Instrumentierung des ersten Satzes der Sinfonie f-Moll (WAB 99). Allein die 28 Themenentwürfe zum ersten Satz zeigen, mit welchem Elan Bruckner an diese Sinfonie heranging, die zugleich Ziel und Abschluss seiner Studien bei Otto Kitzler war. Dies erklärt auch, dass er trotz seiner zeitintensiven Organistentätigkeit am Dom in Linz bereits Ende Mai die Arbeit an der Sinfonie beendet hatte. Umso mehr war er enttäuscht, als Otto Kitzler sie als nicht besonders inspiriert bezeichnete, eine Beurteilung, die aus heutiger Sicht als ungerechtfertigt erscheint. Dennoch bemühte Bruckner sich mehrere Jahre lang um eine Aufführung, die aber nie zustande kam. Später gliederte er sie aus der Reihe seiner gezählten Sinfonien aus. Bei der letzten Revision seiner Werke in den frühen 1890er Jahren in Wien schrieb er über die Partitur sogar Schularbeit. Deshalb wird sie heute oft als Studiensinfonie bezeichnet und selten aufgeführt. Bei unvoreingenommener Betrachtung zeigt diese Sinfonie des bereits 39jährigen Komponisten jedoch die gleiche kompositionstechnische Souveränität wie die zwei Jahre später entstandene erste Sinfonie c-Moll. In den Strukturen der f-Moll Sinfonie sind (ähnlich wie in der Ouvertüre g-Moll) Einflüsse des Improvisierens auf der Orgel in Bruckners musikalischem Denken erkennbar. Der amerikanische Organist und Komponist James Rogers (1857–1940) war nach seinem Studium in Berlin und Paris (bei Alexandre Guilmant und Charles Marie Widor) als Organist in Cleveland und als Dozent am Oberlin Conservatory tätig. Bekannt wurde er in den USA besonders durch seine Orgeltranskriptionen, deren interessanteste die des Feuerzaubers aus der Walküre von Richard Wagner ist. Die ergreifende Schlussszene der Walküre hat Rogers in genauer Kenntnis der Musik wie auch der klanglichen und spieltechnischen Möglichkeiten der Orgel bearbeitet. Aus Anlass einer Hochzeit am kaiserlichen Hof in Bad Ischl entwarf der Hoforganist Anton Bruckner eine Improvisationsskizze als 'Festmusik' von insgesamt fast 70 Takten, die vor allem auf Themen aus dem Finale seiner ersten Sinfonie basierte, die er am Ende auch mit dem 'Halleluja' von Händel und der Kaiserhymne kombinieren wollte. In meiner Fantasie beschränke ich mich auf die Themen aus der ersten Sinfonie von Anton Bruckner. (www.rudolf-innig.de)

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  • Dienstag, 18. August 2020<br/> 20:00 Uhr  St. Florian<br/><br/> Orgelkonzert

    Dienstag, 18. August 2020
    20:00 Uhr St. Florian

    Orgelkonzert

    St. Florian - Stiftskirche Bruckner-Fest 2020 Dienstag, 18. August 2020 Lange Nacht der Orgelmusik Anton Bruckner Sinfonie f-Moll (1863) (1824-1896) Allegro molto vivace Andante molto Scherzo (Schnell) Finale (Allegro) Rudolf Innig, Orgel (www.rudolf-innig.de) Gedanken zur Musik Anders als heute war Anton Bruckner zu seiner Zeit nicht als Symphoniker, sondern vor allem als Organist bekannt. Mit 24 Jahren (1848) wurde er zum Stiftsorganisten des Augustinerklosters in St. Florian ernannt, wo er zuvor nach dem frühen Tod seines Vaters 1837 als Chorknabe aufgenommen worden war. Ab 1855 war er Organist am Dom in Linz, schließlich ab 1869 mit dem Titel 'k.u.k. Hoforganist' in Wien. Internationale Anerkennung erlangte er vor allem durch seine Improvisationen auf der Orgel, bei denen er oft mit Fantasien u.a. über Themen von Georg Friedrich Händel, Richard Wagner oder aus seinen eigenen Sinfonien glänzte. Seit seiner Kindheit war Anton Bruckner mit der großen Orgel in der Stiftskirche St. Florian vertraut, mit der er sich zeit seines Lebens -und darüber hinaus- verbunden fühlte. Mit 78 Registern und vier Manualen war sie damals die bedeutendste in der gesamten Donaumonarchie. Für 'sein' Instrument schrieb Anton Bruckner jedoch nur wenige, unbedeutende Stücke, seine monumentalen Sinfonien widmete er dem sinfonischen Orchester, nachdem er mit immensem Fleiß die dazu erforderliche Kompositions- und Instrumentationstechnik studiert hatte. Trotz seiner zeitintensiven Organistentätigkeit am Dom in Linz nahm Bruckner ein sechsjähriges 'Fernstudium' in Harmonielehre und Kontrapunkt bei dem angesehenen Theoretiker Simon Sechter in Wien auf, das er im November 1861 mit einer Prüfung abschloss. Kurz danach folgten weitere Studien bei dem 10 Jahre jüngeren Linzer Theaterkapellmeister Otto Kitzler in der freien Komposition, die ihm die entscheidenden Impulse zur Komposition sinfonischer Orchesterwerke vermittelten. Das erst 2014 veröffentliche Kitzler-Studienbuch zeichnet diese Entwicklung auf 326 Seiten mit handschriftlichen Übungen, Skizzen und Kompositionen Bruckners nach. Der zweijährige Unterricht bei dem befreundeten Kitzler endete im Frühjahr 1863 mit Bruckners ersten sinfonischen Werken, den Orchesterstücken (WAB 96 und 97). der Ouvertüre g-Moll (WAB 98) und der Sinfonie f-Moll (WAB 99). Am 15. Februar 1863, zwei Tage nach der Linzer Erstaufführung des Tannhäuser, an der Bruckner mit der Einstudierung des Pilgerchores beteiligt war, begann er mit der Instrumentierung des ersten Satzes der Sinfonie f-Moll (WAB 99). Allein die 28 Themenentwürfe zum ersten Satz zeigen, mit welchem Elan Bruckner an diese Sinfonie heranging, die zugleich Ziel und Abschluss seiner Studien bei Otto Kitzler war. Dies erklärt auch, dass er trotz seiner zeitintensiven Organistentätigkeit am Dom in Linz bereits Ende Mai die Arbeit an der Sinfonie beendet hatte. Umso mehr war er enttäuscht, als Otto Kitzler sie als nicht besonders inspiriert bezeichnete, eine Beurteilung, die aus heutiger Sicht als ungerechtfertigt erscheint. Dennoch bemühte Bruckner sich mehrere Jahre lang um eine Aufführung, die aber nie zustande kam. Später gliederte er sie aus der Reihe seiner gezählten Sinfonien aus. Bei der letzten Revision seiner Werke in den frühen 1890er Jahren in Wien schrieb er über die Partitur sogar Schularbeit. Deshalb wird sie heute oft als Studiensinfonie bezeichnet und selten aufgeführt. Bei unvoreingenommener Betrachtung zeigt diese Sinfonie des bereits 39jährigen Komponisten jedoch die gleiche kompositionstechnische Souveränität wie die zwei Jahre später entstandene erste Sinfonie c-Moll. In den Strukturen der f-Moll Sinfonie sind (ähnlich wie in der Ouvertüre g-Moll) Einflüsse des Improvisierens auf der Orgel in Bruckners musikalischem Denken erkennbar. So fällt bei den Themen des ersten Satzes die Häufung von Unregelmäßigkeiten in der Periodenbildung auf. Nirgendwo finden sich in dieser Sinfonie die für ihn so charakteristischen metrischen Ziffern, jenes spezielle 'Gerüst', mit dessen Hilfe er später die musikalische Architektur seiner monumentalen Formen schuf. Das Hauptthema des ersten Satzes hat 'nur' sieben Takte, der Seitensatz (in Bruckners Terminologie Gesangsperiode, T. 85) hingegen neun. Wie in der Ouvertüre ist auch hier die aus der Umkehrung des Kopfmotives gewonnene Übergangsgruppe (T. 62) nicht von 'thematischer Arbeit', sondern von sequenzierten Motivgruppen und Wiederholungsbildungen geprägt. Die in T. 146 beginnende Schlussgruppe weist mit ihren zwei verschiedenen Themen ebenfalls Unregelmäßigkeiten auf. Bruckner selbst sprach übrigens nie (wie im heutigen Sprachgebrauch üblich) von einem dritten Thema. Dramatischer Höhepunkt des ersten Satzes ist die Coda: Sie beginnt in T. 561 im Mezzoforte trugschlüssig mit dem Kopfmotiv und steigert sich zu einem Fortissimo-Ausbruch des Orchesters, der mit einer Generalpause (T. 602) abbricht. Wie aus der Ferne erklingt danach in einer viertaktigen Parenthese ein Hornsolo in der Vergrößerung des Kopfmotives, bevor es (nun in Engführungen und Diminutionen) erneut im Fortissimo des vollen Orchesters hervorbricht und in einen mitreißenden Schluss von elementarer Wucht mündet. Ganz ähnlich hat Bruckner die Coda seiner kurz darauf entstandenen ersten Sinfonie c-Moll gestaltet. Andante molto lautet die Tempobezeichnung des zweiten Satzes in Es-Dur, der erste der für Bruckner so charakteristischen, feierlich langsamen Sätze seiner Sinfonien. Beide Themen des ersten Teils werden von Vorhaltsbildungen geprägt, wobei das erste mit seinen zögernd sich vorwärtstastenden punktierten Rhythmen und den dreimaligen Vorhalten vor den Tönen des Es-Dur Dreiklanges die gleiche Struktur hat wie die Cellokantilene zu Beginn der Ouvertüre. In der variierten Wiederkehr des ersten Teils erscheint das zweite Thema nicht mehr in der Dominante, sondern in der Tonika Es-Dur. Die ausgedehnte Coda endet in einem verklingenden Hornsolo nochmals mit dem dreifachen Vorhalt des Anfanges. Die ersten Entwürfe zum Scherzo hat Bruckner bereits im Januar 1863 im Zusammenhang mit den Skizzen zum ersten Satz notiert. Daraus entstand im April ein konzentrierter monothematischer Sonatensatz von nur 90 Takten. Das Thema im Dreivierteltakt und mit der Tempobezeichnung Schnell erklingt anfangs wie aus der Ferne im kammermusikalischen Dialog zwischen Holzbläsern und Streichern, steigert sich dann aber zum Ende des ersten Teils in einem sinfonischen 'Kraftausbruch' des ganzen Orchesters im Fortissimo. Hier hört man erstmals den Komponisten, der in seinen späteren Scherzi 'mit Felsen zu würfeln' scheint. Im Trio steht die Terzenseligkeit des Themas in den Holzbläsern im Kontrast zu der raffinierten Asymmetrie der Satzperioden. Auch dem Finale liegt die Sonatenform zugrunde, ein energisches Hauptthema im Fortissimo des Orchesters eröffnet den Satz. Die Gesangsperiode (T. 60), ein lyrisches Seitenthema in der Paralleltonart As-Dur zeichnet sich -wie schon zuvor das Hauptthema der Ouvertüre- durch einen obligaten Kontrapunkt aus, in der Schlussgruppe gibt es wie im ersten Satz zwei verschiedene Themenbereiche (T. 92 und T. 118). Bruckners Sinfonien haben von Anfang an einen ausgeprägten Finalcharakter, schon hier ist die Tendenz, Gedanken aus den früheren Sätzen wieder aufzugreifen und kontrapunktisch miteinander zu verbinden, in Ansätzen zu finden. Die Sinfonie f-Moll ist auf das nach F-Dur gewendete Stretta-Finale ausgerichtet, in dem Bruckner zudem einen choralartigen Gedanken aus seiner d-Moll Messe zitiert. Auch die unvollendet gebliebene neunte Sinfonie d-Moll sollte mit einem ähnlichen Zitat schließen. Die Sinfonie ist in zwei Handschriften überliefert, die beide digitalisiert unter www.bruckner-online.at einsehbar sind. Das Autograph befindet sich im Stift Kremsmünster, die Abschrift in der Wiener Stadtbibliothek. Von Bruckners Skizzen zu dieser Sinfonie sind nur einige Themenentwürfe im sogenannten Kitzler-Studienbuch erhalten. Die Uraufführung fand erst 1913 im Stift Klosterneuburg statt. (www.rudolf-innig.de)

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Zurückliegende Konzerte (Auszüge):

 

 

––– 2019 –––

 

 

 

 

––– 2018 ––

 

 

 

 

––– 2017 –––

6. November 2016 Hamburg St. Johannis (Altona)

Amerikanische Orgelmusik

30. Oktober 2016 Klangfestival Kloster Loccum

Orgelwerke von Händel/de Lange, Bach, Schumann und Reger

20. Mai 2016 Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld (8. Symphoniekonzert)

Orgelwerke von Francis Poulenc, Samuel Barber und Camille Saint-Saëns

13. März 2016, Cleveland, St. Paul's Church

Orgelwerke von Aaron Copland und Samuel Barber

 

 

 

––– 2016 –––

6. November Hamburg St. Johannis (Altona)

Amerikanische Orgelmusik

30. Oktober Klangfestival Kloster Loccum

Orgelwerke von Händel/de Lange, Bach, Schumann und Reger

20. Mai Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld (8. Symphoniekonzert)

Orgelwerke von Francis Poulenc, Samuel Barber und Camille Saint-Saëns

13. März Cleveland, St. Paul's Church

Orgelwerke von Aaron Copland und Samuel Barber

 

 

––– 2015 –––


1. November 2015 Lutherkirche Krefeld

Orgelwerke von Händel, Schumann, Bruckner, Mendelssohn

 

25. Oktober 2015 Evangelische Kirche Bad Driburg

Orgelwerke von Händel, Schumann, Bruckner, Mendelssohn

 

9. März 2015, Marktkirche Hannover

Orgelwerke von Händel/de Lange, Szymanowski und Nowowiejski

 

––– 2014 –––

21. und 28. September 2014, St. Matthias und St. Ludwig Berlin

im Rahmen des "Nowowiejski-Festivals Berlin 2014"

Orgelsinfonien Nr. 2, 4, 7 und 9 von Felix Nowowiejski

 

27. Juni Dayton (Ohio, USA)

6. Juli Cleveland (Ohio, USA)

16. Juli Methuen (Massachusets, USA), Music Memorial Hall

24. Juli Bangor (Maine, USA)

Amerikanische und deutsche Orgelmusik

 

24. Mai 2014, Florinskirche Koblenz,Konzert im Rahmen der XXIII. Internationalen Orgelfestwochen Rheinland-Pfalz

Orgelmusik aus Amerika

 

––– 2013 –––

13. Oktober 2013, Konzerttheater Coesfeld

Orchesterkonzert mit dem Ensemble "Musica Alta Ripa"
Orgelkonzerte von G. F. Händel und J. Haydn

 

28. September 2013, Orgelfestival Essen, Marktkirche Essen-Kettwig

Orgelwerke von Händel/de Lange, Lachner und Rheinberger

 

28. Juli 2013, Orgelfestival Wroclaw (PL)

Orgelwerke von Rheinberger und Lachner

 

––– 2012 –––

15. April 2012,  Bochumer Orgeltage 'Begegnung mit Polen'

Orgelwerke von Felix Nowowiejski

 

6. Juli 2012, Neustädter Marienkirche Bielefeld (Orgelsommers 2012)

Orgelwerke von Rossini/Buck, Liszt, Wagner/Rogers und Bruckner

 

10. November 2012, Kristallkerk Hengelo (NL)

Orgelwerke von Dudley Buck und Charles Ives

 

––– 2011 –––

Lüneburg (DE) St. Nicolai, 20. September 2011

Orgelwerke von Horatio Parker und Charles Ives

 

Bad Driburg (DE), 24. Juli 2011

Amerikanische Orgelmusik, Werke von Horatio Parker, Dudley Buck, Charles Ives und George Gershwin
„In einer Bearbeitung für Orgel des Interpreten wurde das Konzert abgerundet mit der „Rhapsody in Blue“ von George Gershwin, die die Zuhörer den verregneten Sommerabend vollkommen vergessen ließen. Innig realisierte dieses Werk auswendig mit farbigen Registern, das Schwellwerk der Orgel kam nie zum Stillstand. Als der Beifall zum Schluss des Abends nicht enden wollte, spielte Innig den „Sommertango“ des südamerikanischen Komponisten Astor Piazzolla.“ (Neue Westfälische)

 

4. Juni 2011, St. Nicolai Flensburg

Orgelwerke von Horatio Parker, Charles Ives und George Gershwin

 

Flensburg (DE) St. Nicolai, 2. Mai 2011

Amerikanische Orgelmusik

 

––– 2010 –––

Poznan (PL), 12. Juni 2010

im Rahmen des Festivals der Nowowiejski - Gesellschaft
Konzerte für Orgel solo Nr. 1 und 4 von Felix Nowowiejski

 

Genua (IT) Dom, 13. Mai 2010, Internationales Europäisches Musikfestival

Orgelwerke von Mendelssohn, Schumann, Brahms und Rheinberger

 

Osnabrück (DE) Dom, 9. Juni 2010

Orgelwerke von Mendelssohn, Schumann, Brahms und Rheinberger

 

––– 2009 –––

Conservatorio Statale di Rovigo (IT), 12. - 14. Oktober 2009

Interpretationskurs und Orgelkonzert mit Orgelwerken von
Felix Mendelssohn und Johannes Brahms

 

Lüneburg (DE) St. Nicolai, 23. Juni 2009

Orgelwerke von Felix Mendelssohn und Felix Nowowiejski

 

––– 2008 –––


Konzerte aus Anlass des 100. Geburtstages von Olivier Messiaen

Coesfeld (DE) St. Lamberti, 10. Dezember 2008
aus Anlass des 100. Geburtstages von Olivier Messiaen
Diptyque und „La Nativité du Seigneur“


Paderborn (DE) St. Baptist, 23. November 2008
im Rahmen des Messiaen – Zyklus 2008 der Hochschule für Musik Detmold,
Livre du Saint Sacrement


Cleveland (US) St. Paul's Cathedral, 28. September 2008
Livre du Saint Sacrement


Rheda (DE) 5. September 2008
Livre du Saint Sacrement
„Hiervon regelrecht ergriffen brauchten die Zuhörer einige Zeit an Stille, bis sie ihre Anerkennung über eine ungeheuer fesselnde Ausnahme – Interpretation mit stehenden Ovationen belohnten.“ (Westfälische Nachrichten)

 

Olsztyn (PL) Kathedrale, 10. August 2008

Konzert im Rahmen des "Orgelfestivals Olsztyn 2008"
Werke von Felix Nowowiejski und Olivier Messiaen

 

Bremen (DE) St. Petri Dom, 31. Juli 2008

Orgelwerke von Olivier Messiaen, Felix Mendelssohn und Felix Nowowiejski

 

Münster St. Joseph (DE), 18 Mai 2008,

im Rahmen des Messiaen Festivals
"Le Mystère de la Sainte Trinité"

 

Ilmenau (DE), 11. Mai 2008

Im Rahmen des Messiaen - Zyklus Ilmenau 2008
„Rudolf Innig, Organist von hohem internationalen Ansehen, stellte zwei Werke gegenüber und war zugleich zwischen Johann Sebastian Bachs „Orgelmesse“ aus dem „Dritten Teil der Klavierübung“ und Olivier Messiaens Pfingstmesse der überragend spielende wie erklärend einführende Vermittler.“ (Ilmenauer Allgemeine)

 

Benediktinerabtei Gerleve (DE), 4. Mai 2008

Diptyque – L’Ascension – Messe de la Pentecôte

 

Schleswig (DE), St. Petri Dom, Montag, 3. März 2008

Konzert aus Anlass des 100. Geburtstages von Olivier Messiaen
Die frühen Orgelwerke von Olivier Messiaen

 

––– 2007 –––

Malmö (SE) Rängskyrka, 22. Juli 2007

Orgelwerke von Bach, Mendelssohn, Schumann und Rheinberger

 

Salem (DE) Münster, 15. Juli 2007

im Rahmen der „Internationalen Salemer Orgelwochen“
Orgelsonaten von Mendelssohn, Elgar und Rheinberger

 

Münster (DE) Clemenskirche, 16. Mai 2007

Orgelkonzert anlässlich des 110. Deutschen Ärztetages
Orgelwerke von Bach, Mozart, Schumann und Mendelssohn

 

––– 2006 –––

Zürich (CH) Stadtkirche St. Anton , 17. Dezember 2006

Weihnachtliche Orgelmusik von Bach, Nowowiejski und Messiaen

 

Münster (DE) St. Joseph , 8. Oktober 2006 (Münsteraner Orgelherbst 2006)

Orgelwerke von César Franck (Prière, Choral E – Dur, Prélude, Fugue et Variation, Grand Pièce Symphonique)

 

––– 2005 –––

Rheinberger – Musikfest Coesfeld 2005

Sämtliche Orgelsonaten von Josef Gabriel Rheinberger:

Orgelkonzert I
Coesfeld (DE), 25. September 2005,  Sonaten c- Moll, g–Moll, G-Dur, C-Dur

Orgelkonzert II
Stadtlohn (DE), 2. Oktober 2005,  Sonaten  d–Moll, Fis-Dur, D-Dur

Orgelkonzert III
Beckum (DE), 23. Oktober 2005,  Sonaten es-Moll, b–Moll, Es–Dur

Orgelkonzert IV
Lingen (DE), 6. November 2005,  Sonaten h-Moll, Des-Dur, H-Dur

Orgelkonzert V
Werne (DE), 20. November 2005,  Sonaten a-Moll, e–Moll, A–Dur

Orgelkonzert VI
Coesfeld (DE), 4. Dezember. 2005,  Sonaten f-Moll, gis–Moll, As-Dur, F–Dur


Ann Arbor (US) University of Michigan, Hill Auditorium,

11. Oktober 2005 “Conference on Organ Music 2005”
Vortrag und Konzert mit den Orgelsonaten Nr. 1, 11 und 20 von Josef Gabriel Rheinberger


Leipzig (DE) St. Nicolai-Kirche, 5. Mai 2005 (Internationales Bach – Fest Leipzig 2005)

Orgelwerke von Johann Sebastian Bach und Olivier Messiaen


Zürich (CH) Stadtkirche St. Anton, 10. April 2005

Präsentation der CD–Reihe mit sämtlichen Orgelwerken von Josef Gabriel Rheinberger (12 CDs),

aufgenommen an historisch – romantischen Orgeln in Süddeutschland und der Schweiz

 

––– 2004 –––

Meldorf (DE) Dom, 26. September 2004

Gesprächskonzert mit Werken von Josef Gabriel Rheinberger
„Die Zuhörer hörten nicht nur einen meisterlichen Komponisten, sondern sahen auch einem meisterlichen Organisten bei der Arbeit zu.“ (Dithmarscher Landeszeitung)

 

Coevorden (NL) Hervormde Kerk, 2. Juni 2004

Orgelwerke von Wesley, Mendelssohn, Vaughn Williams und Rheinberger

 

Zürich (CH) Stadtkirche St. Anton, 15. April 2004

Gesprächskonzert zusammen mit Rudolf Meyer (Winterthur)

Orgelwerke von Josef Gabriel Rheinberger

 

––– 2003 –––

Rendsburg (DE) Marienkirche, 23. Juli 2003

Orgelwerke von Mendelssohn, Schumann, Rheinberger und Elgar

 

Weimar (DE), Stadtkirche, 25. Mai 2003

Orgelwerke von Mendelssohn, Schumann, Brahms, Rheinberger
„Das den Organisten am Schluss mit anhaltendem Beifall feiernde Publikum war tief beeindruckt von den dargebotenen Orgelwerken von Mendelssohn, Schumann und Brahms, insbesondere aber von der gis – Moll Sonate von Josef Rheinberger.“ (TLZ Weimar)

 

––– 2002 –––

Dortmund (DE) Marienkirche, 4. September 2002

Englische Orgelmusik von Wesley, Mendelssohn, Parry, Vaughn Williams und Elgar
„Kirchengemeinden, die ihre Orgeln neu entdecken wollen, sollten Rudolf Innig einladen. Der Detmolder Organist ist ein Klangästhet, der Farben so fein schattiert wie ein Maler mit einem Pinsel. (Ruhr Nachrichten)
„Ein großartiger Abend!“ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

 

Zürich (CH) 22. Juli 2001 im Zyklus „Rheinberger Integral!“

„Der international sehr geschätzte deutsche Organist Rudolf Innig stellte in seinem hochstehenden Recital Kompositionen aus der frühen und mittleren Schaffensperiode Rheinbergers vor ... und überzeugte nicht nur durch eine makellose technische Leistung, sondern auch durch seine differenzierte Wahl der Register. (Neue Züricher Zeitung)

 

––– 2001 –––

Bielefeld (DE) Neustädter Marienkirche, 15. Juli 2001

Orgelwerke von Josef Gabriel Rheinberger
„Rudolf Innig ist ein Berufener und der denkbar beste Anwalt des Komponisten. Der Rezensent war nie zuvor ähnlich angetan von den Qualitäten und überzeugt vom Rang Rheinbergerscher Orgelmusik. Ein von den Zuhörern reich beklatschtes Plädoyer von Meisterhand.“ (Neue Westfälische)

 

Hamburg (DE), NDR -Studio 10, 21. Januar 2001 anlässlich der Sendereihe „50 Jahre Neues Werk“

Das „Livre d’Orgue hatte Messiaen selbst 1951 im Studio 10 des NDR uraufgeführt. Die komplexen Stücke enthalten viele dissonante Akkordballungen und wirken auch heute noch recht spröde. Zu einer sehr viel sinnlicheren Klangsprache findet der Komponist dagegen in seinem Zyklus „Livre du Saint Sacrement“, der wie viele seiner Werke von einer tief empfundenen Religiosität zeugt. Der Organist Rudolf Innig meisterte bravourös die trockene Raumakustik und gelangte zu einer ebenso virtuosen wie intensiven Darstellung.“ (Hamburger Morgenpost)

 

––– 2000 –––

Brixen (IT), Dom zu Brixen, 29. August 2000

„Innig verfügt über eine überragende Technik und eine noch stärkere Musikalität. Das ganze Konzert war erlebtes Gestalten.“ (Dolomiten)

 

Portogruaro (IT), Università degli studi di Trieste, 27. Mai 2000

Vortrag und Konzert im Rahmen des Internationalen Kongresses „Johann Sebastian Bach – Magistero – Espressione – Artificio“

 

Gütersloh (DE), 27. Februar 2000 im Rahmen des „Internationalen Messiaen – Zyklus“

„Rudolf Innig ist ein Messiaen - Interpret von höchstem Rang, der die kompositorische Faktur mit ihren hochdifferenzierten Rhythmen auf geradezu beängstigend klare Weise darstellt und so die Aufmerksamkeit auf den Kern der Musik lenkt... Gerahmt wurde das Konzert von zwei anderen großen Vertretern französischer Orgelmusik dieses Jahrhunderts, die im Gegensatz zu Messiaen fest in der Tradition der französisch romantischen Orgelmusik verankert sind: Jean Langlais und Gaston Litaize. So glänzend Innig auch Langlais’ konventionelle, aber effektvolle Behandlung des „Te Deum“ realisierte, so einzigartig bravourös – wirbelnd ihm die fast jazzig swingende Tanzfuge von Litaize auch gelang, so wurde doch der Rang Messiaens überdeutlich. Ein Monolith wie das „Livre d’Orgue“ duldet keine anderen Werke neben sich.“ (Neue Westfälische Zeitung)

 

––– 1999 –––

Paderborn (DE) Dom, 5. Oktober 1999

„Rudolf Innig demonstrierte seine Virtuosität und technische Perfektion abschließend in der Sinfonie g – Moll von Felix Nowowiejski, eine Komposition, die der Wagnerschen Dramatik und Ausgeladenheit nahe kommt, wenn das markante Thema des ersten Satzes in weite harmonische Spannungen moduliert wird, wenn das Adagio expressive Themen ausformuliert und das Finale mit einem Pedalsolo in die dichte Fuge einmündet – ein Beweis dafür, dass ein selten zu hörendes Werk Reize hat, zumal Rudolf Innig die Orgelsinfonie dieses polnischen Komponisten mit hoher Meisterschaft interpretierte.“ (Paderborner Volksblatt)

 

––– 1998 –––

Detmold (DE), Konzerthaus der Musikhochschule, 10. Dezember 1998

Livre du Saint Sacrement
„Der 90. Geburtstag des zweiten großen Inspirators der Neuen Musik neben Arnold Schönberg Olivier Messiaen brachte den Detmoldern einen Tag nach dem großen Klavierabend von Anatol Ugorski ein zweites nachhaltiges Konzerterlebnis mit einem großen Werk des französischen Meisters. Der renommierte Organist Rudolf Innig spielte Messiaens ‚musikalisches Vermächtnis’ auf der Orgel der Neuen Aula der Musikhochschule Detmold. Dieses zweite Konzert am Donnerstag (exakt der 90. Geburtstag Messiaens) war mindestens ebenso wichtig wie das erste. Ebenso faszinierend war es auf jeden Fall... Ein bis zum letzten Ton ungemein aufmerksames Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Beifall.“ (Lippische Landeszeitung)

 

Gelsenkirchen (DE), Hans - Sachs - Haus, 11. September 1998

Livre du Saint Sacrement
Das Livre du Saint Sacrement wird mit Bachs “Kunst der Fuge“ verglichen. Messiaen geht einen Schritt weiter: es ist ein geistiges, nicht nur musikalisches Vermächtnis, das er in dieser Komposition hinterließ. Innig spielte es souverän und grandios auf der Walcker – Orgel im Hans – Sachs – Haus. Eine große Orgelherbst – Ouvertüre! Weit über 100 Zuhörer waren tief bewegt. (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

 

Stockholm (SE) 4., 7. und 8. September 1998

Konzerte im Rahmen des „International Orgelfestival Stockholm

 

Münster (DE) St. Lamberti, 25. Januar 1998

Livre du Saint Sacrement
„Einmal mehr dokumentierte der Interpret, dass er sehr zu Recht als einer der Künstler gilt, die den ganzen Orgel – Messiaen auf überragende Weise „drauf“ haben und somit selbst zum Prediger werden. Wahrlich ein denkwürdiger Abend in St. Lamberti!“ (Westfälische Nachrichten)